PäPKi®

PäPKi® ist ein neuromotorisches Übungsskonzept, das individuell auf die Bedürfnisse und den Entwicklungsstand Ihres Kindes angepasst ist. Es werden Eigenwahrnehmung, Konzentration und Selbstständigkeit gefördert, aber auch ganz gezielt der neuromotorische Aufrichtungsprozess der Wirbelsäule nachtrainiert. In den ersten 18 Lebensmonaten enwickelt sich ein Baby wie von selbst über Haltungen und Bewegungen in Bauch- und Rückenlage zum Stehen und schließlich zu einem laufenden Kleinkind. Diese Zeit des neuromotorischen Aufrichtungsprozesses ist für die spätere Entwicklung im Vorschul- und Schulalter von immenser Wichtigkeit.
Es ist allgemein bekannt, dass auch minimale Abweichungen in dieser frühkindlichen Entwicklungsphase zu Verzögerungen und Schwierigkeiten in den verschiedensten Entwicklungsbereichen führen können. Bereits ab dem Säuglings- und Kleinkindalter kann PäPKi® zur Entwicklungsförderung eingesetzt werden.

… wobei kann das Programm helfen?

PäPKi® setzt nicht am Symptom, sondern an der Ursache für viele Entwicklungsschwierigkeiten an. Durch das Nachtrainieren des neuromotorischen Aufrichtungsprozesses wird somit eine gesunde Basis für alle weiteren Entwicklungsbereiche geschaffen und bei regelmäßiger Übung kann dadurch eine schnellere Verbesserung der Defizite erreicht werden als durch Therapien, welche am Symptom ansetzen.

Mögliche Auffälligkeiten, die ihre Probleme in Basis-Defiziten im neuromotorischen Aufrichtungsprozess finden, zeigt die nachfolgende Aufzählung ausgewählter Entwicklungsbereiche:

Sprache:

  • 
Lautfehlbildungen
  • Stottern
  • Sigmatismus (Lispeln)
  • Myofunktionelle Störungen
  • Kieferfehlstellungen
  • z.B. bedingt durch KISS-Syndrom

Motorik:

  • grobmotorische Defizite
    z.B. schlechte Sitzhaltung, Haltungsdefizite, Kooridinations- und
    Gleichgewichtsprobleme, Knick-Senk-Spreiz-Füße
  • feinmotorische Defizite
    z.B. unphysiologische Stifthaltung, Händigkeitsentwicklung
  • Emotionalität und Selbständigkeit:
  • 
Defizite im Selbstbewusstsein
  • Ängste
  • Einnässen
  • auffälliges Sozialverhalten
  • Wahrnehmung:
  • 
visuelle Auffälligkeiten
    z.B. Defizite in der Blickmotorik
  • taktile Einschränkungen
    z.B. in der Kraftdosierung

Lernen:

  • erschwertes Lesenlernen
  • Schwierigkeiten in der Handlungsplanung mit einhergehender
    Langsamkeit und schlechter Alltagsorganisation
  • Lese- Rechtschreibschwäche
  • Legasthenie
  • Dyskalkulie